Elektronische Patientenakten in Krankenhäusern: Ein einziges Barcode-Druckermodell für viele verschiedene Abteilungen

Elektronische Patientenakten in Krankenhäusern: Ein einziges Barcode-Druckermodell für viele verschiedene Abteilungen

Hintergrund

Bei der Vorbereitung auf die Inbetriebnahme entschied sich ein neues öffentliches Krankenhaus in Malaysia für die Einführung eines elektronischen Patientenakten-Systems (Electronic Medical Record, EMR), um die Patientensicherheit zu verbessern und Arbeitsabläufe zu optimieren. Als wesentlichen Bestandteil dieser Initiative suchte das Krankenhaus nach einem einzigen Barcode-Druckermodell, das sich nahtlos in verschiedene Arbeitsabläufe und Abteilungen integrieren lassen würde.

Herausforderungen

Als öffentliche Einrichtung wollte das Krankenhaus mit einem Partner zusammenarbeiten, der die Bedeutung eines Gleichgewichts zwischen seinen technologischen Zielen und nachhaltigem, langfristigem Wert verstand.

Die wichtigste Anforderung war die nahtlose Integration des Druckers in mehreren Abteilungen. Um die Komplexität des Betriebs zu verringern, sollte nur ein einziges Druckermodell angeschafft werden. Dieses Modell musste jedoch die unterschiedlichen Etikettenanforderungen mehrerer Abteilungen erfüllen können (siehe Tabelle 1). In Krankenhäusern können Etiketten hinsichtlich Größe und Material stark variieren. Beispielsweise verwenden stationäre Abteilungen häufig Armbänder zur Patientenidentifikation, die lang und schmal sind und aus weicheren Materialien hergestellt werden, um den Tragekomfort zu erhöhen. Laborabteilungen hingegen verwenden möglicherweise chemikalien- und temperaturbeständige Etiketten mit herkömmlichen Kantenlängenverhältnissen für Probenfläschchen.

Darüber hinaus legte das Krankenhaus Wert auf langfristige Skalierbarkeit, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Es benötigte eine Lösung, die sich gemeinsam mit seinen Arbeitsabläufen weiterentwickeln könnte, sodass neue Funktionen und Prozessverbesserungen ohne die Anschaffung zusätzlicher Drucker implementiert werden könnten.

Lösungen

TSC Auto ID begegnete den Herausforderungen des Krankenhauses mit dem Desktop-Drucker der TH240-Serie, unterstützt durch das Druckerverwaltungs-Tool TSC Console Web.

 

Tabelle 1: Erforderliche Etikettentypen und -abmessungen nach Krankenhausabteilung

AbteilungEtikettentyp(en)Abmessungen
LaborLaboretikett50 mm B x 23 mm H
AmbulanzEtiketten für Patienten/Ernährung/Radiologie73mm B X 23 mm H
Stationäre PflegeArmband zur Patientenidentifikation90mm B X 50 mm H
ApothekeRezeptetikett28mm B x 291mm H
MaterialwirtschaftInventaretikett35mm B X 30mm H

Der TH240 ist auf eine breite Medienunterstützung ausgelegt und war daher die ideale Lösung. Er kann verschiedene Medientypen und -breiten verarbeiten, darunter chemikalien- und temperaturbeständige synthetische Laboretiketten, manipulationssichere Papier- oder synthetische Apothekenetiketten und strapazierfähige PVC- oder Tyvek-Patientenarmbänder (Tabelle 1). Das Design des Druckers ermöglicht außerdem eine einfache Bestückung mit Medien und beinhaltet einen etikettenstabilisierenden Mediendämpfer, um ein müheloses Laden der Medien und eine hohe Druckqualität für verschiedene Materialien zu gewährleisten. Für den Druck großer Mengen ermöglicht ein hinterer Einzugsschlitz das externe Laden eines Stapels von Faltetiketten oder großer Rollen. Gleichzeitig erfüllte die modulare Architektur den Wunsch des Krankenhauses nach langfristiger Skalierbarkeit, da sie die Anpassung an neue Anforderungen durch Upgrade-Module wie Bluetooth oder Guillotine-Schneidevorrichtung zulässt.

 

Easy media loaging

Abbildung: Einfache Medienladung des TH240

 

Der TH240 hat sich in der Praxis während eines Proof of Concept (PoC) vor Ort bewährt, bei dem Pflegepersonal und Ärzte die Drucker in realen Szenarien getestet haben, um ihr zuverlässiges Funktionieren sicherzustellen. Die physische Druckwiederholungstaste des TH240 wurde vom Personal besonders geschätzt, da sie das sofortige Duplizieren von Etiketten ermöglicht und zeitaufwändige Interaktionen mit der Benutzeroberfläche überflüssig macht.

Durch den Einsatz nur eines Druckermodells und die Implementierung von TSC Console Web konnte der Wartungsaufwand des Krankenhauses erheblich reduziert werden. TSC Console Web bot dem IT-Team ein einheitliches Dashboard, um den Zustand, den Status, die Konfiguration und die Aktualisierung der gesamten TH240-Druckerflotte in allen Abteilungen gleichzeitig und in Echtzeit zu überwachen. Darüber hinaus trugen attraktive Garantiezeiten für Drucker und Thermodruckköpfe dazu bei, einen zuverlässigen Support während der Bereitstellung und vor der Umsetzung einer langfristigen Wartungsstrategie zu gewährleisten.

Warum TSC AUTO ID?

TSC Auto ID unterstützt Kunden dabei, langfristigen betrieblichen Nutzen und technische Leistungsfähigkeit in Einklang zu bringen, wobei Synergien aus praktischem, benutzerorientiertem Design und Software genutzt werden.


TSC Auto ID-Drucker sind darauf ausgelegt, die realen Probleme von Anwendern und Bedienern zu lösen. So sind beispielsweise die 4-Zoll-Drucker der TH-Serie für vielfältige Druckanforderungen ausgelegt, da sie verschiedene Medientypen und -breiten unterstützen. Darüber hinaus ermöglicht die modulare Aufrüstbarkeit das Hinzufügen neuer Funktionen ohne die Anschaffung eines neuen Druckers, und Funktionen wie das einfache Einlegen von Medien und die Druckwiederholungstaste verbessern Betriebseffizienz und Benutzerfreundlichkeit. Mit wertschöpfender Software wie TSC Console Web bietet TSC Auto ID Flexibilität in allen Betriebsabläufen und stellt eine Vielzahl intuitiver Funktionen bereit, die sich in bestehende Umgebungen integrieren lassen.